waere ja gelacht! mit langer vorbereitungszeit und entsprechenden ueberzeugungsutensilien wollen wir ihn auf unsere seite locken. er soll ihm entsagen. in der nacht ohne hilfsmittel zufrieden und wohlig das tun zu was die nacht da ist. wir sind guten mutes und die entzugserscheinungen sind nicht allzu gross. wieder mal dickes respekt an unseren luett. du bist ein champion! ach ja, und zu aller not schneiden wir vorn ein loechlein rein und dann ist der erfolg nur eine frage der zeit.

ade du…Nuckel, Duddu, Diddi, Nuggi, Luller, Fopper, Zuzzi, Huttl, Hutti.

Apr 012010
 

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hiphip hurraaaa! schoen dass du da bist!

 

[Bild nicht gefunden]es ist samstag, 12 uhr mittags, stuttgart, die sonne scheint (zu 80 prozent hinter den wolken), die ausruestung passt, der blick ist geschaerft. mit gebuendelten kraeften geht es dem eingang entgegen. im wettrennen mit anderen kinderwagen und babybjoerns verschaffen wir uns einen uneinholbaren vorsprung (ticket vorher geloest) und sind als erster gesund durch die menschenprotionierer gelangt (in einem spaeteren moment wurde ich zeuge einer glanzleistung die sich in einem verkeilten kinderwagen inkl. inhalt in einem eben solchen menschenportionierer in stehhoehe darbot). nach einer kurzen orientierungphase gings an allen emigrantenlebewesen vorbei bis zum affenhaus. erster grossser halt, um zuzusehen wie sich ein behaartes augenpaar mit unglaeubigen blicken verwundert die augen rieb, warum denn so viele gruppenzusammenrottungen nur deswegen stattfinden, weil ich hier gemuetlich meine petersilie zu mir nehmen. kann man denn nicht mal in ruhe fruehstuecken? die karawane zieht weiter.

die spitze der entzuecklichkeit fand in der mikrowellenmakrokueche am mittelpunkt der tour statt. streichelzoo mit kindereinfallgitter, klauendem esel und nicht zuletzt mit pommes die aussehen wie gebrauchte fettmessstaebchen in gelb.
die fische, eisbaeren, kamele, nilpferde und bagger konnten uns nicht davon abhalten nochmals am schluss die letzte fresstation von kaffee und EINEM stueckchen kuchen zu befreien. donauwellen-optische-verwechslung!

also insgesamt ein vorzueglicher tag, der sehr ruhig und fuer alle beteiligten (danke petra, wir hoffen wir waren nicht zu anstrengend ;->) entspannend war. die einzigen die wohl bleibenden schaden davontragen, werden die pussierlichen tierchen sein, die wieder mal unseren anblick ertragen mussen. sorry hierfuer.

 

ja, ich kenn das aus meiner jugendzeit. als man die toiletten auch aufsuchte, um utensilien fuer die zwischenmenschlichen beschaeftigungen zu ergatten. automaten auf sichthoehe von erwachsenen mit lustigen abbildungen, die einem visuell vermitteln sollten, dass der stinkende uringeruch der umgebung die wahren beduerfnisse nicht ueberdecken kann. bunt in kugeln, dunkel in verschweissten plastikhuellen, etwas fuer zu zweit, einiges fuer alleine. die metallischen hilfekaesten waren oft nicht in bestem zustand. verklebt, verschmiert, beschrieben, verdullt oder gar leeeeer!
jetzt war ich dieswoechentlich geschaeftlich im westlichen mittelerde unterwegs und konnte, bevor ich in das vorbereitete fluggeraet stieg, noch schnell meine mit unmengen an kaffee penetrierte ausscheidungsbehaeltniss entleeren. nach erfolgreicher entledigung und vorbildlicher tastorganreinigung sah ich, da jetzt auf augenhoehe einen neuen automatismus, der fuer schlappe ein euronen ein wunderwerk der hygieneversprechung feilbot. auf den ersten blick unglaublich und ich musste zugreifen. was sich mir dann eroeffnete war mit worten nicht zu begreifen. doch seht selbst!

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[Bild nicht gefunden]ach heissa, wie war es damals anders. nein, nicht das damals alles gut war und ueberhaupt und sowieso. doch beachtlich ist die wandlung. postkarten, briefe, telegramme, fleuropblumengruesse (eine revolution), zeitungsanzeigen (nur fuer wohlhabende), pappschilder an der wand. die glueckwuensche zur begruessung des neuen lebensjahres waren eigentlich seit jahren gleichgeartet. nach dem einzug der telefonie und der sms-taetigkeit sind veraenderungen zu verzeichnen. 24-stuendige beglueckwuenschung ist jetzt moeglich.
mein erlebnis zum diesjaehrigen jubilaeum sind in der metamorphose weiter fortgeschritten.
ich erhalte glueckwunschnachrichten auf meine pinwand, eine elektronische nachricht, dass mir ein freund/oder freundin eine nachricht hinterlassen hat. im netzwerk bleibt nichts unbenachrichtigt, so wohl auch, dass heute der und der und die jahrestag feieren und benachrichtigt werden wollen. ich freu mich ueber all die bekundungen zum freudigen ereigniss und stehe verwundert und mit reibenden augen vor meiner pinwand und freu mich aufs naechste jahr, da wird wieder schoen gefeiert mit kaffee, bier und womoeglich grillwuerstchen und natuerlich und umso wertvoller, dem druecken der haende und menschen die ich gerne hab. auf ein neues!

Mrz 202010
 

endlich!

 

es ist ja nicht so, dass ich keine kleinen silberstreifen am haupte trage, aber als gleichgesinnter fuehle ich mich noch lange nicht. darum bin ich um so verwunderter, wie spassfrei man seinen erholungszeitraum gestalten kann. ob verdient oder nicht! wir geniesen unter der graukappenspezies dennoch und gerade deswegen den luxus des gegebenen. uhah

 

ich freu mich auf marianne oder jaquline, die mich mit ihren wasserdurchfluteten haenden in wrestlingmanier und in wohlduftabsorbierden, knapp sitzenden weisskitteln meinen zarten und nach entspannung ringenden ruecken durchwalken wird. wird sie mein flehen nach richtiger hingabe erwiedern? kann sie mich mit ihren rythmischen sirenenartigen walckbewegungen in ohmextase bringen? ich freu mich auf den uebertritt vom alltag in die zauberwelt der masseurin. sie liebt ihren job und freut sich nicht nur auf privatpatienten und hansi hinterseeeer. summ mir das lied der biene maja…. jawoll!

Stimmungwochen

sommerurlaub nach...

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