[Bild nicht gefunden]einem wellenreiter nicht unaehnlich, versuche ich den wogen der wirtschaft entgegenzuwirken. gleichgewichthaltend, gischtignorierend und gleichgewichthaltend suche ich den idealen und spannenden weg zum rettenden ufer. kein leichtes in der heutigen krisenlage. im falle eines fallens waere ein untergehen nicht abzuwehren, doch mit geschickten manoevern und einem hang zum risiko, traegt mich die woge in den hafen. die anzeichen erhaerten sich, dass ich nicht ganz auf dem trockenen sitzen werde. mit viel spass, anstrengung und tatendrang gehts weiter im haifischbecken und freu mich auf ein NEUES!

Mrz 122009
 

[Bild nicht gefunden]mein erstes mal. polen zum ersten, warschau zum zweiten und lecker polenkeller zum dritten. nach einem anstrengenden arbeitstag durfte ich leckereien (rohes fleisch und gerolltes rind) in vorzueglicher umgebung geniessen. tolles lokal, mit interessanter, eindrucksgewinnungseinrichtung. jamjam, gerne wieder! ansonsten weiss ich, dass duftbaeumchen in taxen scheinbar zur standardausstattung gehoeren. der duft war teilweise unertraeglich.

Mrz 112009
 

zur zeit beschleicht mich das gefuehl, eine aussterbende art zu sein. da gab es doch mal zeiten, in denen wussten die meisten menschen, was sie den ganzen tag treiben, um den schnoeden mammon nach hause zu locken. mittlerweilen kann ich mich des eindrucks nicht erwehren, dass berufsbezeichnungen, taetigkeitsfelder, aufgabengebiete, vertragsfloskeln, gesellschaftspolitische stolpersteine und nicht zuletzt gesetzesauflagen einen geplant verwirren sollen, um ganz sicher nicht effektiv, produktiv und mit spass! seiner berufung nachzugehen. wer nennt sich schon »education centre nourishment production assistant«?!
eigentlich will ich ja »nur« bundespraesident werden.

 
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wirtschaftskrise, arbeitslosigkeit, leere regale, altersvorsorge weg, immobilie weg, keine heizung, kaltes wasser, mahnbescheide, hunger, durst, frierern, einmal in der woche duschen, sonderschule, harz vier-fuenf-sechs-acht, nachmittagsgerichtsshows, kerzenlicht, fahrrad, essensmarken, altkleidersack, nummerziehen, wartezimmer, wodkafusel vom diskounter, toastbrot, brueckenbesichtigung, schlafsack, altpapier, flaschensammeln, hasse-mal-nen-euro, „isst du das noch?”, gunter gabriel, schnaeppchenmarkt, ein-euro-laden, magenknurren, alte papiertaschentuecher, muelltueten … WIR sind deutschland! jetzt erst recht…

 

[Bild nicht gefunden]kein streit ueber sinn und unsinn von schwaebisch-voodoo. es hat einfach nur sehr gut getan, seinen gefuehlen freien lauf zu lassen. armes kleines geschoepf. unschuldig in die haende eines angeschlagenen erwachsenen gelangt und binnen kurzer zeit zum niedergang verdonnert. tiefe wunden, durch das auffinden der nadeln im heuhaufen. es tat so gut , die ungenierte zweckentfremdung. man haette ihn auch kuessen koennen!

 

[Bild nicht gefunden]ich seh grad aus dem buerofenster (06:53) und kann die weissen flocken betrachten, die ergiebig auf den gefrorenen boden schweben. ein maennchen in frostfreier kleidung kaempft energisch gegen die unaufhaltsame invasion der eisflocken an und gewinnt nur fuer kurze zeit den kampf. aehnlich wie beppo der strassenkehrer (momo) verrichtet er stoisch seinen dienst. eigentlich wuerde ich gerne tauschen. der heutige tag ist ein reger und obendrauf noch der 13. eigentlich wuerde ich lieber an der matratze horchen und links und rechts von meinen lieben eingesaeumt sein. naja, zuckerschlecken ist ein andermal.

Feb 112009
 

[Bild nicht gefunden]eine alte begrifflichkeit aus dem backstubenleben wird wiederbelebt. ich durfte damals mit ansehen wie waren aus der auslage nach nur einem tag das zeitliche gesegnet haben und den schweinen verfuettert wurde. sausack eben. zur zeit fuehlt sich die lage so an, als ob viele noch taufrische denker und lenker einfach in den sausack gekuebelt und anderen zum frass vorgeworfen werden. mein herzlichster dank gilt dabei an die lenker, die hilflos ihr nicht geloestes generationsproblem ausleben muessen duerfen.

 

[Bild nicht gefunden]mit meinem kollegen habe ich mir mal gedanken ueber das leben eines lichtpausers gemacht. fuer die, die mit der alten begrifflichkeit nix anfangen koennen: kopierer im fachchargon. meistens ist er ja nur auf zeit im hause, trotzdem waechst er schnell zur zentralen institution im kollegenkreise heran. von den einen geliebt und von anderen gehasst. staendig wird an ihm gefummelt, gerissen, gedrueckt, upgedatet und betatscht. nette personen fuettern ihn mit oekologisch geprueften ergaenzungsmitteln. leider ist ihm das thema inkontinenz auch nicht fremd. selbige personen helfen ihm von zeit zu zeit auch hierbei. lauts stoehnen, aechzen, und ryhtmisches bewegen ist ihm auch nicht fremd. bei nacht schaltet er auf standby und harrt der dinge die ihn am fruehen morgen, nach einer kurzen aufwaermphase erwarten. mal sind es kleine haeppchen mit bildchen oder spannende, grosse waelzer zu lesen, die er anschliessend wieder zu papier bringt. ein treuer freund. wenns mal zwickt und zwackt meldet er sich mit heller aufregung und lichtspielen zu wort. es kommt dann der onkel litzendoktor und biegt zurecht was verbogen ist. beide sind wahre helden.

aber was ist, wenn er alt und missverbraucht in der ecke steht?! ein neuer sproessling ihm durch besser leistungsorientierung und kraft den rang abgelaufen hat. schnell wird er vergessen und ins nahe oder ferne ausland zum gnadenbrot verbannt. kommt unter aufsicht in polnische, ukrainische oder auch afrikanische haende. dort erwacht er zu neuem leben. zum teil auch als falschgeldpresse. heissa, das macht spass. das gibt dem leben neuen sinn!

Stimmungwochen

kommt uns ein gewaechshaus in den garten?

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